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Surfen auf Mallorca: Hotspot für Wassersportler und Wellenreiter

Bucht auf Mallorca Mit ihren zahlreichen Surfspots und hervorragenden klimatischen Bedingungen ist die größte Baleareninsel ein Paradies für alle Wassersportler und Surfer. Der Vorteil beim Surfen auf Mallorca: Im Mittelmeer sind die Wassertemperaturen ganzjährig vergleichsweise hoch, anders als z.B. im Atlantik. Der dicke Neoprenanzug für tiefe Temperaturen kann also getrost zuhause bleiben. Neben den vielen Wassersportangeboten machen aber auch die facettenreichen Regionen im Hinterland, die traumhaften Häfen und Buchten und die landestypischen Fincas Mallorca zu einem der beliebtesten Urlaubsziele in Europa. Dank der vielen hervorragenden Angebote bietet sich die Insel für einen Urlaub in einer Privatunterkunft an. Alle, die während ihres Surfurlaubs gern unabhängig sind und auf Selbstversorgung zählen, können aus einer Vielzahl an Ferienhäusern und -wohnungen rund um die beliebtesten Surfspots Mallorcas wählen.

Die beste Reisezeit zum Surfen auf Mallorca

Die beste Reisezeit zum Wind- und Kitesurfen ist von Juni bis August mit durchschnittlichen Winden von 4 Beaufort. Im Hochsommer verstärkt die vorhandene Thermik den Wind noch zusätzlich, sodass man fast jeden Tag hinaus aufs Wasser kann. In den Wintermonaten ist Kitesurfen auf Mallorca zwar möglich, aber stark von Schlechtwetterfronten und den lokalen Herbststürmen abhängig. Grundsätzlich baut sich der thermische Wind über Mittag auf und erreicht im Laufe des Nachmittags zwischen 15 und 18 Uhr seinen Höhepunkt. Zum Wellenreiten eignen sich dagegen eher die Wintermonate von Oktober bis Mai, wobei das Wasser im Oktober und November durch den vorangegangenen Sommer noch am wärmsten ist. Unter 13 Grad sinkt die Wassertemperatur aber auch im Winter nicht.

Mallorcas beste Plätze zum Windsurfen

Auf Mallorca finden Surfer fast 40 Buchten und Küstenabschnitte, die sich für ihren Wassersport eignen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie Ihr Brett gefahrlos ins Wasser lassen können, ohne sofort Richtung Felswand oder Riff getrieben zu werden. Zu den besten Regionen zum Surfen zählen der Nordosten sowie der Südwesten der Insel.

Surfen in Mallorcas geschützten Buchten

Wer sich das erste Mal an Board und Segel heranwagen möchte, für den sind die geschützten Buchten an der Südostküste bei Cala d'Or und Portocolom eine gute Wahl. Der innere Teil dieser Buchten ist vor starkem Wind und größeren Wellen geschützt und bietet deshalb ideale Bedingungen für die ersten Versuche auf dem Brett. Steht man im Laufe der Zeit dann schon etwas sicherer auf dem Surfboard, kann man sich in der Außenbucht bereits etwas weiter hinaus wagen. In Cala d’Or befindet sich zudem eine Surfschule, die Urlaubern auf Mallorca Einsteigerkurse und stundenweisen Unterricht anbietet. Wer möchte, kann innerhalb von nur vier Tagen den internationalen Windsurfschein machen. Es stehen Boards, Segel und Neoprenanzüge zum stundenweisen Verleih bereit.

Adrenalin und Action für Fortgeschrittene

Die große Bucht von Alcudia profitiert von der Thermik der nordöstlichen Winde und verspricht erfahrenen Windsurfern eine extra Portion Spaß. Der wunderschöne, mit Palmen gesäumte Sandstrand ist auch bei Badegästen sehr beliebt und sorgt dafür, dass sich Bade- und Surfausflüge besonders gut kombinieren lassen. Vormittags weht der Wind meist nur mäßig, was zunächst zu einem ausgiebigen Sonnenbad verlockt. Ab dem frühen Nachmittag nimmt der Wind zu und sorgt für actionreichen Surfspaß. Besonders beliebt ist die Bucht von Alcudia bei Wellenreitern, die mit ihren Familien anreisen. Da die Windstärke auf Mallorca größtenteils nur 4 Beaufort beträgt, sollten sich Surfer, die ihre eigene Ausrüstung mitbringen möchten, für Leichtwindmaterial entscheiden. In den Monaten März, April und Oktober kann die Windstärke allerdings zeitweise bis zu 6 Beaufort erreichen.

Pollença – Mallorcas Hochburg für Kitesurfer

Wer zum Kitesurfen nach Mallorca reist, freut sich natürlich über eine stete Brise. Vorherrschend ist der Mistralwind, der aus nördlicher und nordöstlicher Richtung weht und oft sehr plötzlich auffrischt. Die Bucht von Pollença ist der einzige offizielle Kitesurfspot auf der Insel. Hier vergnügen sich die Surfer das ganze Jahr über mit ihren farbenfrohen Lenkdrachen auf dem Wasser. Die hohen Berge der Serra de Tramuntana, die sich rings um die Bucht auftürmen, sorgen zusätzlich zum Mistral für thermische Winde und garantieren beste Bedingungen zum Kitesurfen. An den beliebtesten Küstenabschnitten haben sich auch hier natürlich diverse Surfschulen etabliert, bei denen man das nötige Equipment ausleihen kann. Einige davon findet man im nahegelegenen Ort Port d’Pollença.

Rund um die Hauptstadt Mallorcas surfen, kiten und das Strandleben genießen

Palma de Mallorca ist von vielen kleinen lohnenswerten Surfspots umgeben, die man nicht verpassen sollte. Der Ferienort Can Pastilla an der Bucht von Palma beispielsweise mit seinen langen und breiten Sandstränden ist bei Wassersportlern sehr beliebt. Wenn der Wind auflandig aus Südosten in die Bucht weht, bringt er ordentliche Wellen mit sich. Aber nicht zuletzt viele weitere kleine Annehmlichkeiten, die Can Pastilla zu bieten hat, sorgen für seine Beliebtheit. Da wäre zuerst die gute Erreichbarkeit über die Autobahn Ma-19 zu nennen. Viele Urlauber schätzen die Nähe zum nur vier Kilometer entfernten Flughafen. Dies erlaubt natürlich, den Strand bei guten Wetterbedingungen oder bei einem viel versprechenden Surf Forecast recht kurzfristig anzusteuern. Weiterhin ist der Weg vom Parkplatz zum Strand sehr kurz, was es leicht macht, das Equipment wie Schirme und Bretter ans Wasser zu transportieren. Am Strand angekommen, findet man zudem sehr viel Platz zum Ausbreiten seiner Utensilien.

Wer kein eigenes Equipment dabei hat, findet vor Ort in diversen Surfschulen von Schirmen bis Brettern alles, was das Surferherz begehrt. Unterricht und geführte Touren werden ebenfalls angeboten. Praktisch für alle Palma-Urlauber ist ebenfalls die schnelle Erreichbarkeit: Von der Insel-Metropole sind es nur neun Kilometer bis nach Can Pastilla. Aber auch die gute Infrastruktur mit vielen Cafés, Bars, Restaurants und Geschäften trägt viel zur Beliebtheit des Ortes bei. Ein ebenfalls sehr attraktiver Surf-Spot in nächster Nähe von Palma ist Ciudad Jardin. Hier tummeln sich bei starkem Westwind auch viele Wind- und Kitesurfer.

Playa de Muro und Son Serra de Marina

Die konstantesten Bedingungen zum Wellenreiten findet man im Nordosten der Insel. Hier findet man einen Strand, der mit seinem sandigen Untergrund und flachen Wellen beste Bedingungen für absolute Anfänger bereithält: die Playa de Muro. Von April bis Oktober bieten Surfschulen hier Schnupperkurse, Privatstunden und auch den Verleih von Surfboards an. Die Wellen rollen hier gleichmäßig und gerade an den Strand, was ideal zum Üben ist. Wer sich dann schon an etwas größere Wellen heranwagen möchte, kann einfach ein paar Kilometer weiter zum Strand von Son Serra de Marina fahren. Das Besondere an diesem Küstenabschnitt ist der Surfspot El Bunquer. Hier gibt es einen Pointbreak, in dem sich eine Tube formt – die Wasser-Röhre, die die Herzen aller fortgeschrittenen Surfer höher schlagen lässt.