Aktuelle Reisehinweise - Deutschland: Weitreichende Verbote touristischer Übernachtungen

Sardiniens Sehenswürdigkeiten: Von Nord bis Süd

Sardinien mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten, mit seinen traumhaften Stränden und idyllischen Buchten lockt regelmäßig viele begeisterte Urlauber an. Die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres liegt über 200 Kilometer vom italienischen Festland entfernt. An der weitgezogenen 1.800 Kilometer lange Küstenlinie reihen sich viele elegante Ferienhäuser ganz nah an das glitzernde Meer, dessen Unterwasserwelt bei Tauchgängen und Familien-Schnorcheltouren eindrucksvolle Erlebnisse beschert. Entdeckungswürdig ist auch die jahrtausende alte Geschichte: Sogenannte Nuraghen, Menhire oder Dolmen, faszinierende Steinskulpturen, sind Zeugen einer geheimnisvollen Kultur. Weiterhin zählen Burgen im Landesinneren und Grotten am Meer zu den lohnenswerten Ausflugszielen. Kulinarisch gesehen ist Sardinien von den starken Gewürzaromen der Macchia, von Thymian, Myrte und Rosmarin geprägt – Kräuter, die bereits beim Betreten des Eilandes zu riechen sind und die Küche der Region verfeinern.

Sardiniens Sehenswürdigkeiten im Norden

Sardiniens Norden gleicht einer Bilderbuchlandschaft aus zerklüfteten Küsten, schmalen, einsamen Buchten und winzigen Stränden, wo aufgrund der felsigen Abschnitte wenige Badende zu finden sind. Ob Sie hoch im Norden von Ihrem Ferienhaus einen Blick auf die französische Insel Korsika erhaschen können, oder an Ost- oder Westküste der Costa Smeralda oder Costa Paradiso zum Tauchen gehen – diese Region besticht durch ihren eigenwilligen Charme und ihre Vielfalt.

Inselnordspitze für Naturliebhaber

Sardiniens nördlichster Punkt ist bereits eine Sehenswürdigkeit für sich. Wer im Landschaftsidyll Capo Testa eine Ferienwohnung findet, hat vielleicht den perfekten Ort zum Entspannen im Italienurlaub gefunden: Lange Strände, atemberaubende Tauchspots und über dem Wasser bizarre Felsformationen lassen kaum Urlaubswünsche offen. Zu übersehen ist das bemerkenswerte Fleckchen kaum, denn dort thront der Leuchtturm, Faro di Capo Testa. Die mystische wirkende Umgebung aus unterschiedlich geformten Granitfelsen wird durch das Leuchtfeuer, das alle zwölf Sekunden seine Blitze über das Mittelmeer schickt, noch verstärkt.

Nordosten für Exklusivurlauber

Fahren Sie mit dem Mietwagen die Küstenlinie Sardiniens Richtung Nordosten, stoßen Sie auf den beliebten Strand Spiaggia Bianca. Das populärste Urlaubsziel auf dieser Seite der Insel ist jedoch die Costa Smeralda. Hauptort an der malerischen smaragdgrün-blauen Küste ist Porto Cervo. Hier treffen Einheimische, Urlauber und internationaler Jet-Set aufeinander. Luxus und Eleganz, aber auch ausgelassene Partystimmung prägen den Ort vor den eindrucksvollen Bergen der einst dünn besiedelten Gallura. Die eindrucksvolle Granitregion mit ihren bizarren Felsformationen bildet einen eindrucksvollen Kontrast zum Badespaß an der Küste. Sie ist aber auch wegen ihrer Felsengräber bekannt. Wer einen Ausflug in den Südwesten der Gallura macht, entdeckt dort das Gigantengrab Su Monte de s'Ape. Die Stätte ist als eine der ältesten Megalithanlagen der bronzezeitlichen Bonnanaro-Kultur in Europa mit ihren 321 Gräbern nahezu einmalig.

Der Nordwesten Sardiniens und seine Sehenswürdigkeiten

Die andere Küstenseite der Insel, der Nordwesten, begeistert mit der Costa Paradiso und ihren famosen, langen Sandstränden. Wer in der lebhaften Touristen-Stadt Stintino mit den alten Türmen Torre del Falcone und Torre delle Saline die gleichnamige Halbinsel erreicht hat, wähnt sich sogleich am Meer. Einst gründeten einige Fischerfamilien des nördlich gelegenen Eilandes Asinara die Stadt, die sich heute auf dem Kap ausbreitet. Etwas weiter südlich die Küste entlang finden Sie attraktive Ferienhäuser in der Stadt Alghero in der Provinz Sassari. Am Capo Caccia führen 600 imposante Steinstufen zur Neptun-Grotte hinunter. Die Tropfsteinhöhle fasziniert mit ihren Stalagmiten und Stalaktiten und sorgt tief unten für ein wenig Kühle unter der Sommersonne Sardiniens. Wer durch die verzweigten Gassen Algheros schlendert, sieht auch noch heute Straßenschilder auf katalanisch verfasst. So gilt Alghero als Sprachinsel dieser spanischen Region in Italien: Mit der Vertreibung der Sarden aus Alghero um 1372 durch das Haus Aragon übernahmen Kolonisten aus dem spanischen Barcelona die Stadt zur Neubesiedlung. Selbst über viele Jahrhunderte hinweg gibt es immer noch Einwohner, die das Katalanische beherrschen. Nicht zuletzt aus diesem Grunde wird Alghero auch als Klein-Barcelona bezeichnet.

Wanderfreuden in der Inselmitte

In Richtung Süden der italienischen Insel wird es zusehends flacher. Dennoch wird der Urlauber an der Grenze der Landschaften Marmilla und Sarcidano zur Giara di Gesturi überrascht: Diese Hochfläche des Eilandes ist ein 43 Quadratkilometer großes Naturreservat. Wilde Korkeichen und Macchia sowie die Vulkankegel Zepparedda mit Krateröffnung und Zeppara Manna gehören zu den eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten Sardiniens. Darüber hinaus zeigt das Gebiet eine sagenhafte Fauna. Zu den Besonderheiten zählen z.B. über 600 freilaufende Wildpferde. Sogar Wildkatzen sind hier heimisch. Lassen Sie Ihren Blick etwas weiter wandern, so entdecken Sie im Urlaub auf Sardinien am Rande der Hochfläche die sogenannte Protonuraghe Brunku Madagui. Sie ist, wie alle Nuraghen, typisch für die Wehrtürme, die während der Bronzezeit von der Bonnanaro-Kultur um 1600 v. Chr.erbaut wurden.

Karibikzauber im Süden Sardiniens

Einen Hauch von Karibik in Italien versprüht die Südküste der Insel, die wegen ihrer kilometerweiten, pulverweichen Strände ein Familienparadies für enen Badeurlaub ist. Das größte Flachland des Eilandes, das zwischen dem Golf von Cagliari und dem Golf von Oristano liegt, ist poetisch unter den Sarden gemeinhin als Il Campidano – als Weite Ebene – bekannt. Der Tieflandstreifen mit einer Fläche von 2.500 Quadratkilometern liegt beinahe 340 Kilometer von der nördlichsten Spitze Sardiniens entfernt.

Großstadtbummel in den Metropolen Sardiniens: Sehenswürdigkeiten in Cagliari und Olbia

Die historisch bedeutenden Großstädte Olbia und Cagliari sind für Geschichts- wie Kulturinteressierte unbedingt eine Reise wert. Cagliari im Süden ist die Hauptstadt Sardiniens. Deren Altstadt Castello beeindruckt mit ehrwürdigen Palästen und Kirchen. Zu den Attraktionen zählen insbesondere die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert, der Elefantenturm sowie die Wallfahrtskirche Nostra Signora di Bonaria. Castello erhebt sich idyllisch auf einem Hügel über dem Meer. Von der Bastion San Remy aus haben Sie einen herrlichen Blick über die Stadt – und auf den Strand von Poetto mit dem gewaltigen Felsen, der auch als Sattel des Teufels bekannt ist. Die Küstenstadt Olbia im Norden ist geprägt durch die römische wie byzantinische Herrschaft: Entsprechend sind Relikte unterschiedlichster Epochen hier zu finden, z.B. imposante Kathedralen wie die romanische Basilika San Simplico oder Überreste des Aquädukts .Rughitulla Sa Aber auch Shoppingbegeisterte kommen hier auf ihre Kosten: z.B. auf dem Corso Umberto, an dem sich viele Designer-Geschäfte aneinander reihen.